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Rektorat
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III. STUDIUM UND LEHRE
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Neue Studieng�nge
Die seit einiger Zeit in der hochschulpolitischen �ffentlichkeit gef�hrte Diskussion um die Einf�hrung von Bachelor- und Masterstudieng�ngen hat auch an der Universit�t Heidelberg zur Einrichtung von neuen Studieng�ngen mit diesen international �blichen Abschl�ssen gef�hrt.
– MA-Studiengang "Molecular and Cellular Biology"
In diesem dreisemestrigen Studiengang wurde der Studienbetrieb zum Wintersemester 2000/01 bereits aufgenommen. Er ist konzipiert f�r 28 Studierende, die jeweils im Wintersemester mit ihrem Studium beginnen k�nnen, und verlangt als Zulassungsvoraussetzung grunds�tzlich einen entsprechenden Bachelor-Abschluss. Mit der Zustimmung des MWK war die Auflage verbunden, ab dem Wintersemester 2001/02 einen korrespondierenden BA-Studiengang an der Fakult�t einzuf�hren.
– MA-Studiengang "Informationsmanagement in der Medizin"
Dieser Studiengang umfasst ebenfalls drei Semester und wird in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Heilbronn durchgef�hrt. Ziel des Studienganges ist es, �rzte und andere Berufsgruppen des Gesundheitswesens auf dem Gebiet des Informationsmanagements in der Medizin auszubilden und ihnen damit einen medizinbezogenen Zugang zum Fachgebiet der medizinischen Informatik zu erm�glichen. F�r diesen Studiengang ist ebenfalls das Studienjahr vorgesehen, d.h. Aufnahme neuer Studierender nur zum Wintersemester, bei einer Aufnahmekapazit�t von 15 Studierenden pro Studienjahr. Der Studienbetrieb wurde zum Wintersemester 2000/01 aufgenommen.
– BA-/MA-Studiengang "Molekulare Biotechnologie"
Die Zustimmung des Ministeriums zu diesem Studiengang liegt bereits vor, obwohl die Aufnahme des Studienbetriebes erst zum kommenden Wintersemester 2001/02 erfolgen wird. Der BA-Studiengang wird sechs Semester und der MA-Studiengang vier Semester umfassen und auf insgesamt 45 Studierende ausgerichtet sein.
Der Studiengang ist international und multidisziplin�r angelegt und soll neben gr�ndlichen Kenntnissen in den mathematisch-naturwissenschaftlichen Grundlagenf�chern �ber die Hauptf�cher des Studienganges (Wirkstoffforschung, Bioinformatik und Biophysikalische Chemie) zur eigenst�ndigen Probleml�sung biotechnologischer Fragen bef�higen.
– Ausbau der Informatik
In den letzten Jahren hat die Universit�t die Informatik in Forschung und Lehre systematisch ausgebaut. Zwei C4-Professuren und zwei C3-Professuren konnten in diesem Bereich neu besetzt werden. An diesem Ausbau waren die Fakult�t f�r Mathematik und Informatik sowie die Fakult�t f�r Physik und Astronomie ma�geblich beteiligt. Damit konnte die Informatik als Nebenfach mit anwendungsorientierter Ausrichtung etabliert werden. Hinzugekommen ist ein interdisziplin�rer Studiengang "Mathematik mit Ausrichtung Wissenschaftliches Rechnen", in dem die Informatik eine wichtige Rolle spielt, sowie ein Studiengang "Medizinische Informatik". In weiteren Studieng�ngen, beispielsweise "Computerlinguistik" oder "Volkswirtschaftslehre", sind Informatiklehrangebote integriert.
Im Rahmen des Landesprogramms "Ausbau der Informatik und verwandter Studieng�nge an den Universit�ten" hat die Universit�t die Einrichtung eines Bachelor-/Master-Studiengangs "Anwendungsorientierte Informatik" mit 50 Studienpl�tzen im Bachelor-Studiengang und 30 Pl�tzen im Master-Studiengang beantragt. Als Anschubfinanzierung wurden vom Land zwei C4-Professuren mit Ausrichtung Datenbanksysteme und Softwaresysteme f�r f�nf Jahre zugewiesen. Damit ist es m�glich, den neuen Studiengang schon zum WS 2001/02 einzurichten, da der Studienbetrieb des ersten Studienjahres gew�hrleistet ist, auch wenn zu diesem Zeitpunkt die Berufungen noch nicht abgeschlossen sind.
– Beteiligung an der Ausschreibung "C4-Professur f�r Mediendidaktik"
Die Universit�t Heidelberg beteiligte sich im Berichtszeitraum an einem vom MWK ausgeschriebenen Wettbewerb der Landesuniversit�ten um eine C4-Professur f�r Mediendidaktik. Dabei kam es zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit der P�dagogischen Hochschule Heidelberg und der Formulierung eines Konzeptes f�r die Gr�ndung eines Mediendidaktischen Zentrums in Heidelberg, das beiden Hochschulen in Lehre und Forschung dienen soll. Mit Bewilligung der Einrichtung einer C4-Professur hat das Ministerium die im Antrag der beiden Hochschulen entwickelten Konzepte f�r das Zentrum und einen an ihm angesiedelten BA-Studiengang Mediendidaktik unterst�tzt und die Hochschulen zur Umsetzung des Konzeptes aufgefordert. Damit wurden die Voraussetzungen daf�r geschaffen, innerhalb der n�chsten Jahre ein Zentrum aufzubauen, das mit einer C4-Professur und zwei von den Hochschulen eingebrachten C3-Professuren die mediendidaktischen Bem�hungen an der Universit�t und der P�dagogischen Hochschule deutlich voranbringen wird.
– In mehreren weiteren F�chern werden derzeit BA-/MA-Studieng�nge vorbereitet, so in der Computerlinguistik, in den S�d- und Ostasien bezogenen F�chern und in der Altertumswissenschaft. Ein Master-Studiengang f�r ausl�ndische Studierende ist an der Theologischen Fakult�t bereits konzipiert worden und wird zurzeit von den Gremien diskutiert. Das Rektorat hat eine Gruppe von Professoren der Altstadt-Fakult�ten beauftragt, einen Europa-Studiengang zu entwerfen, der als Master-Studiengang deutschen und ausl�ndischen Studierenden angeboten werden soll.
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Orientierungspr�fung
Die durch die Novellierung des Universit�tsgesetzes in allen Studieng�ngen (Ausnahmen: Medizin, Zahnmedizin, Pharmazie) vorgeschriebene Einf�hrung einer Orientierungspr�fung nach dem zweiten Semester wird nach einer entsprechenden Umsetzung in den Pr�fungsordnungen erstmals mit der R�ckmeldung zum Wintersemester 2001/02 �berwacht werden. Die daf�r notwendige �nderung der Pr�fungsordnungen wurde im Laufe der vergangenen zwei Semester vollzogen und von den Gremien verabschiedet. Die betroffenen Studierenden wurden Ende des Wintersemesters 2000/01 angeschrieben und auf
diese Tatsache hingewiesen.
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Neue Pr�fungsordnung f�r Lehramtsstudieng�nge
Am 23. M�rz 2001 ist die seit langer Zeit angek�ndigte Verordnung des Kultusministeriums �ber die Wissenschaftliche Staatspr�fung f�r das Lehramt an Gymnasien (Wissenschaftliche Pr�fungsordnung) in Kraft getreten. Ein erster Entwurf zu dieser Neufassung war der Universit�t bereits im Januar 1994 zugegangen. Die gravierendsten �nderungen f�r die Studierenden sind die Ausweitung der p�dagogisch-didaktischen Studien, die Einf�hrung eines ethisch-philosophischen Grundlagenstudiums sowie ein zu absolvierendes Praxissemester. Dieses kann aufgrund der massiven Proteste der Universit�ten jetzt in zwei Teilabschnitten abgelegt werden.
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Neues klinisches Curriculum (heicumed)
Im Zusammenhang mit der Einf�hrung des Studienjahres hat die Medizinische Fakult�t die Neuorganisation des klinischen Curriculums in Form eines modularen themenzentrierten Kurssystems "heicumed" ab dem Wintersemester 2001/02 beschlossen. Die klinische Ausbildung wird dabei in f�nf Themenbl�cke von 12 bis 20 Wochen Dauer untergliedert, die ihrerseits in Kursmodule von zwei bis vier Wochen Dauer eingeteilt sind. Der Programmaufbau impliziert f�r die Studierenden eine Trennung von klinischem Studium und wissenschaftlicher Arbeit. Das ganzj�hrig durchlaufende Curriculum schafft dabei innerhalb der Regelstudienzeit einen zusammenh�ngenden Freiraum von zehn Monaten f�r eine wissenschaftliche T�tigkeit.
Mit der Abkehr vom bisherigen klassischen Aufbau mit der Aneinanderreihung der einzelnen Lehrveranstaltungen soll u.a. eine verbesserte Betreuung der Studierenden in kleinen Gruppen und eine bessere f�cher�bergreifende Stoffintegration erreicht werden. Daneben soll durch diese Anpassung an international �bliche Standards der studentische Austausch mit europ�ischen und amerikanischen medizinischen Fakult�ten deutlich erleichtert werden. Ein Hochschulortswechsel von und nach Heidelberg innerhalb Deutschlands bleibt aber auch in Zukunft problemlos m�glich.
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Vielf�ltige Verwendung der Mittel aus dem "B�ndnis f�r Lehre"
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B�ndnis f�r Lehre
Das Rektorat hat die Initiativen des so genannten "B�ndnis f�r Lehre" aktiv begleitet. Die vom Ministerium f�r das "B�ndnis f�r Lehre" zur Verf�gung gestellten Mittel flossen dabei in ein Programm zur Unterst�tzung innovativer Projekte in der Lehre, in ein Tutoren- und ein Mentorenprogramm sowie in eine Initiative zur Gewinnung von ausl�ndischen Dozenten, die in ihrer Muttersprache bzw. auf Englisch scheinpflichtige Lehrveranstaltungen abhalten. Von zentraler Bedeutung war dabei die Abl�sung des zuvor aus Mitteln des HSP III-Programms gef�rderten Tutorenprogramms, das bei einem Anteil von 50 v.H., welcher von der Universit�t erbracht werden muss, derzeit an der Universit�t Heidelberg ein Volumen von 1,2 Mio. DM aufweist. Mit Hilfe dieser Mittel konnten Tutorien eingef�hrt werden, die Studierende in der Studiumseingangsphase bei der Vorbereitung auf die Orientierungs- und Zwischenpr�fung unterst�tzen.
Im Rahmen der Beantragung von Mitteln f�r Initiativen in der Lehre war die Universit�t Heidelberg in zwei F�llen, in der Erziehungswissenschaft und der Medizin, erfolgreich. Das Mentorenprogramm, dessen Ziel es ist, vor allem die sozialen Schwierigkeiten der Studierenden in der Studieneingangsphase abzumildern, ist im Sommersemester 2001 angelaufen. Die ersten Gastdozenten unterrichten seit Wintersemester 2000/01.
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Einrichtung eines Hochschul- didaktischen Zentrums
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Einen weiteren Schwerpunkt im Rahmen des "B�ndnis f�r Lehre" stellt die Neuordnung der hochschuldidaktischen Aktivit�ten in Baden-W�rttemberg dar. Es werden drei regionale hochschuldidaktische Zentren gegr�ndet. Die Universit�t Heidelberg arbeitet mit der Universit�t Mannheim an der Ent
wicklung eines solchen Zentrums, das seitens des Ministeriums mit einer BAT IIa-Stelle und 120.000 DM an Sachmitteln ausgestattet wird, w�hrend die beiden Universit�ten je eine halbe BAT IIa-Stelle sowie Hilfskraftmittel, B�ror�ume und deren Ausstattung zur Verf�gung stellen. In diesem Zentrum sollen die bisherigen hochschuldidaktischen Aktivit�ten der beiden Universit�ten geb�ndelt und durch weitere Ma�nahmen, die sich an Erstlehrende, Habilitanden, Erstberufene und interessierte erfahrene Dozenten wenden, erg�nzt werden.
Das "B�ndnis f�r Lehre" f�rdert den Erfahrungsaustausch der Universit�ten �ber Fragen der Lehre und erleichtert die Kommunikation zwischen den Universit�ten und dem Ministerium. Zugleich hat sich jedoch gezeigt, dass in diesem Bereich seitens des Ministeriums neue Formen und Regeln der "Steuerung" von universit�tsinternen Prozessen einge�bt werden. So werden Mittel im Rahmen des "B�ndnis f�r Lehre" in der Regel nur zur Verf�gung gestellt, wenn die Universit�ten einen Anteil von 50 v.H. �bernehmen, wobei das MWK die H�he seines Anteils vorab festlegt.
Hinzu kommt, dass die Verwendung der Mittel mit strikten Auflagen seitens des Ministeriums verbunden ist, was einer Profilbildung der Universit�ten im Wege steht und die Entwicklung von Eigeninitiativen nur m�glich macht, wenn die Universit�ten �ber die ohnehin schon im Rahmen des "B�ndnis f�r Lehre" zur Verf�gung gestellten Mittel hinaus t�tig werden. So ist es leider bisher nicht gelungen, aus den Mitteln des "B�ndnis f�r Lehre" die Finanzierung des so genannten "Heidelberger Modells", das eine Ausbildung von Tutoren vorsieht, um die Qualit�t der Tutorien garantieren zu k�nnen, zu sichern, obwohl das MWK dieses Projekt als beispielhaft und zukunftstr�chtig jahrelang finanziell unterst�tzt hat.
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Sinkende Studierenden- zahl
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Entwicklung der Studierendenzahlen
Auch im Wintersemester 2000/01 ist die Gesamtzahl der Studierenden im Verh�ltnis zum vorhergehenden Wintersemester weiter gesunken; zu Beginn des Wintersemesters waren 23.856 Studierende eingeschrieben. Der R�ckgang der Gesamtzahl hat sich jedoch weiter verlangsamt und beruht �berwiegend auf dem R�ckgang der R�ckmelder. Von der Studierendenzahl des Vorsemesters (SS 2000: 23.185) hat sich eine Quote von 84,5 v.H. (Vorjahr: 85,8 v.H.) zur�ckgemeldet; vor Einf�hrung der Langzeitgeb�hren lag die Quote immer �ber 88 v.H.. Die Zahl der beurlaubten Studierenden ist weiterhin hoch, da im Urlaubssemester keine Langzeitgeb�hren zu zahlen sind bzw. kein Bildungsguthaben verbraucht wird. Die Zahl der Beurlaubungen betr�gt prozentual zur Gesamtzahl 6,9 v.H.; zum Vergleich: im WS 1994/95 waren nur 2,6 v.H. beurlaubt. Die Zahl der Erstimmatrikulierten stagniert im Vergleich zum Wintersemester 1999/2000, w�hrend bei den Ortswechslern wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen ist.
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�nderungen im Zulassungsverfahren bei zulassungsbeschr�nkten Studieng�ngen
Die Zentrale Vergabestelle f�r Studienpl�tze (ZVS) in Dortmund hat seit dem Wintersemester 2000/01 ein neues Auswahlverfahren f�r Studienanf�nger in zulassungsbeschr�nkten Studieng�ngen eingef�hrt. Die Hochschulen haben dadurch die M�glichkeit, 20 v.H. der Studienpl�tze in einem besonderen Auswahlverfahren selbst zu vergeben, die Zulassungsquoten nach Leistung (55 v.H.) und Wartezeit (25 v.H.) wurden gegen�ber dem bisherigen Verfahren entsprechend reduziert. Die betroffenen Fakult�ten haben aber entschieden, dass sie keine besonderen Auswahlverfahren f�r die Vergabe der Studienpl�tze aus der "Hochschulquote" durchf�hren m�chten. Grund f�r diese Entscheidung ist der missliche Umstand, dass Studierende, die im universit�tseigenen Auswahlverfahren abgelehnt werden, dennoch einen Studienplatz in Heidelberg erhalten k�nnen, wenn ihnen dieser �ber das Nachr�ckverfahren der ZVS zugewiesen wird. Insgesamt hei�t dies f�r die Universit�t Heidelberg, dass nunmehr 75 v.H. (bisher: 60 v.H.) der NC-Studienpl�tze f�r Studienanf�nger �ber Leistung (also Abiturnote) und 25 v.H. (bisher: 40 v.H.) �ber Wartezeit vergeben werden.
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Eignungsfeststellungsverfahren
Seit dem Wintersemester 1997/98 werden in den F�chern Sport mit Abschlussziel Lehramt oder Magister, Biologie mit Abschlussziel Lehramt und in Psychologie als Nebenfach mit Abschlussziel Magister Verfahren zur Eignungsfeststellung durchgef�hrt. Im Wintersemester 1998/99 kam ein weiteres Verfahren f�r das Fach �bersetzen/Dolmetschen hinzu. Zuletzt wurde im Sommersemester 2000 ein Verfahren im Fach Politische Wissenschaft mit Abschlussziel Lehramt oder Magister eingef�hrt.
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Das Studenten- sekretariat im Internet
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�nderungen im Studentensekretariat
Durch die �nderung der Immatrikulationsordnung wurde den Studierenden die M�glichkeit er�ffnet, sich schriftlich einzuschreiben. Das bisher vorgeschriebene pers�nliche Erscheinen ist seitdem nicht mehr erforderlich. Von der M�glichkeit der schriftlichen Einschreibung haben bisher aber nur ca. 5 v.H. der Studierwilligen Gebrauch gemacht. Die meisten kommen zur Einschreibung immer noch pers�nlich in das Studentensekretariat.
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Verbesserter Service des Studenten- sekretariats
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Der Eingangsbereich des Carolinum hat ein neues dienstleistungsorientiertes Gesicht erhalten. Es wurden eine Informationstheke und ein Beamer installiert, der �ber den Ablauf der h�ufig nachgefragten Verwaltungsvorg�nge im Studentensekretariat (wie z.B. Einschreibung, Beurlaubung, R�ckmeldung etc.) und aktuelle Themen rund um das Studium informiert. W�hrend der R�ckmelde- und Einschreibefristen ist zudem auch die Informationstheke besetzt, so dass Studierwillige und Studierende schnell Ausk�nfte erhalten k�nnen.
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Langzeitstudiengeb�hren
Seit Einf�hrung der Langzeitstudiengeb�hr im WS 1998/99 in H�he von 1.000 DM je Semester, die von den Studierenden bei �berschreiten einer bestimmten Studienzeit bezahlt werden muss, ist die Zahl der Zahlungspflichtigen zur�ckgegangen. Wurden zum SS 2000 noch 800 Geb�hrenbescheide erlassen, waren es zum WS 2000/01 etwa 750 und zum SS 2001 nur noch etwa 650.
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Geb�hrensatzungen
F�r Aufbaustudieng�nge, die zu einem im Ausland �blichen Hochschulgrad f�hren und eine mindestens einj�hrige berufliche Praxis voraussetzen, m�ssen die Hochschulen nach dem neu gefassten Landeshochschulgeb�hrengesetz vom 6. Dezember 1999 Studiengeb�hren erheben. Die Einzelheiten der Geb�hrenerhebung, insbesondere die Geb�hrenh�he, werden durch universit�re Satzungen geregelt.
Auf dieser Grundlage erhebt die Universit�t f�r den Studiengang "Medizin und Gesundheitsversorgung in Entwicklungsl�ndern" Studiengeb�hren in H�he von 2.000 DM je Semester. Die hieraus eingenommenen Studiengeb�hren stehen der Universit�t unmittelbar zur Verf�gung.
F�r Angebote der Universit�t im Sprachbereich k�nnen ebenfalls Geb�hren erhoben werden. Die Geb�hr f�r einen au�ercurricular angebotenen Sprachkurs betr�gt regelm��ig 100 DM je Semester. In bestimmten Ausnahmef�llen ist eine Geb�hrenerm��igung auf 50 DM vorgesehen.
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Beauftragter f�r das Studium Behinderter und chronisch Kranker
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Studium Behinderter und chronisch Kranker
Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen k�nnen bei der Bew�ltigung von behinderungs- bzw. krankheitsbedingten Problemen w�hrend des Studiums Unterst�tzung vom Behindertenbeauftragten der Universit�t und seinem Team erhalten. Beispielsweise werden Studienbewerber beraten, ob die Einrichtungen der Universit�t in ausreichendem Ma�e der Behinderung gerecht werden; Informationen �ber Erleichterungen, die behinderten und chronisch kranken Studierenden vor, w�hrend und nach ihrem Studium zur Verf�gung stehen, werden gesammelt und bereitgestellt, Stellungnahmen gegen�ber Beh�rden werden abgegeben, und es wird �ber Termine und Veranstaltungen rund um das Thema Behinderte und chronisch Kranke informiert. Das Angebot des Teams mit Informationen steht auch im Internet zur Verf�gung.
Im Lesesaal der Universit�tsbibliothek wurde ein PC-Arbeitsplatz f�r Studierende mit Behinderungen an H�nden bzw. Armen oder mit Sehbehinderungen eingerichtet. Texte k�nnen dort �ber Spracheingabe erfasst werden.
Daneben ist die Universit�t immer bestrebt, die baulichen Einrichtungen, wie z.B. H�rs�le oder Unterrichtsr�ume, behindertengerecht zu gestalten. So wird derzeit am Anglistischen Seminar ein rollstuhlgerechter Zugang gebaut und auch am H�rsaalgeb�ude der Chemie haben die Arbeiten zum Einbau eines Fahrstuhls gerade begonnen. Der neu eingerichtete Aufzug in der Heuscheuer kann zu Beginn des Sommersemesters bereits benutzt werden.
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Landeslehrpreis 2000
Der seit 1993 j�hrlich verliehene Landeslehrpreis ging im Jahre 2000 an Professor Dr. Gregor Ahn von der Fakult�t f�r Orientalistik und Altertumswissenschaft. Gew�rdigt wurde mit diesem Preis das gro�e pers�nliche Engagement von Professor Dr. Ahn bei der Einrichtung und Durchf�hrung des im Jahre 1998 unter seiner Federf�hrung neu eingerichteten Studienganges "Vergleichende Religionswissenschaft". Es hat sich damit gezeigt, welche M�glichkeiten der Erweiterung des Studienangebotes aus der bisher nicht ber�cksichtigten Zusammenf�hrung von Teilen bereits existierender Lehrangebote zu neu definierten Zielen erwachsen k�nnen.
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Wissenschaft- liche Mitarbeiter leisten wesentlichen Beitrag in Forschung und Lehre
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Aktivit�ten der wissenschaftlichen Mitarbeiter
Die wissenschaftlichen Mitarbeiter sind zusammen mit den Nichtwissenschaftlern ein wichtiges Element in Forschung und Lehre und tragen durch ihren Einsatz ganz wesentlich zum Profil der Universit�t bei.
Die F�rderung des wissenschaftlichen Nachwuchses geh�rt zu den herausragenden Aufgaben der Universit�t. Sie erf�llt diese Aufgabe durch Integration junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in laufende Forschungsprojekte und in die Lehre, wobei die Universit�t von der Innovationsbereitschaft, der Mobilit�t und Flexibilit�t der jungen Mitarbeiter genauso profitiert wie von ihrem Engagement in der Lehre und f�r die Studierenden. Um die Innovationsf�higkeit der Universit�t in Forschung und Lehre zu garantieren, liegt ihr daran, den Anteil der unbefristet eingestellten Mitarbeiter des wissenschaftlichen Dienstes auf die von der Hochschulstrukturkommission seinerzeit vorgeschlagenen 25 v.H. festzulegen und nur in einzelnen Instituten von dieser Marge abzuweichen.
F�r viele wissenschaftliche Mitarbeiter war schon bisher der berufliche Weg in der Universit�t ein m�hsamer: Die im Tarifvertrag festgelegten Fristen f�r den Bew�hrungsaufstieg lassen schnelle Karrieren nicht zu. Der Stellenschl�ssel im Beamtenbereich f�hrt zu jahrelangen Wartezeiten. Hinzu kommt f�r jeden Einzelnen die Unsicherheit, ob eine der 25 v.H. Dauerpositionen erreicht werden kann.
In den zentralen Forschungseinrichtungen der Universit�t sowie in den meisten naturwissenschaftlichen F�chern hat sich die Bildung von Arbeitsgruppen als Hauptform des wissenschaftlichen Arbeitens im Team schon seit vielen Jahren herausgebildet. Dabei wird auch Wert darauf gelegt, dass noch nicht habilitierte Mitarbeiter Arbeitsgruppen leiten und selbstst�ndig forschen k�nnen. Insofern kann die Universit�t Heidelberg schon auf viele Jahre der erfolgreichen Forschungst�tigkeit, die derzeit in der �ffentlichkeit unter dem Stichwort "Juniorprofessuren" diskutiert wird, zur�ckblicken.
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Potenzielle Auswirkungen der geplanten Junior- professur
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Die sich jetzt abzeichnenden Ver�nderungen durch das f�nfte Gesetz zur �nderung des Hochschulrahmengesetzes bed�rfen besonders sorgf�ltiger Beobachtung. Die neu geschaffene Juniorprofessur ersetzt die gewohnten Dienstverh�ltnisse der Hochschuldozenten und Oberassistenten. Die Juniorprofessur ist in m�glichst zeitnahem Anschluss an die Promotion vorgesehen. Sie soll die Einstellungsvoraussetzung f�r eine Universit�tsprofessur sein. Mit der Einf�hrung der Juniorprofessur soll die Qualifizierungszeit verk�rzt und vor allem eine fr�here eigenverantwortliche wissenschaftliche T�tigkeit erreicht werden. Dass mit Einf�hrung der Juniorprofessur die bisher �bliche Form der wissenschaftlichen Qualifizierung auf einer C1-Stelle mit dem Ziel der Habilitation abgeschafft werden soll, entspricht nicht den Erfahrungen der Universit�t und widerspricht dem Prinzip der f�cherkulturspezifischen Qualifikationswege. An die Stelle der wissenschaftlichen Assistenten treten k�nftig wissenschaftliche Mitarbeiter, deren Besch�ftigungsdauer dadurch wesentlich gek�rzt wird, dass Zeiten als gepr�fte Hilfskraft anzurechnen sind, so dass sich die Qualifikationsphase nach Abschluss des Studiums verk�rzt. Die Entscheidung �ber eine Karriere in der Universit�t stellt sich damit fr�her als bisher - mit allen Vor- und Nachteilen.
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Vielf�ltige studentische Initiativen
Die Fachschaften im Internet
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Studentische Aktivit�ten
Studierende engagieren sich in vielf�ltiger Weise kulturell, politisch und innerhalb der universit�ren Selbstverwaltung. Sie engagieren sich in Einzelinitiativen wie der Fahrrad-Werkstatt "Urmel", der Telefonseelsorge "Nightline", der Praktikumsinitiative PIG oder der Food-Coop "Appel un� Ei". In den Jugend- und Hochschulorganisationen der Parteien von der PDS-Hochschulgruppe bis zum RCDS tragen sie zur politischen Willensbildung bei. Sie sind Mitglieder in den Hochschulgemeinden und religi�sen Zusammenschl�ssen. Das kulturelle Profil der Ruperto Carola w�re ohne die vielen Literatur- und Theatergruppen, die vor allem im Romanischen Keller auftreten, ohne die uniweite Studierendenzeitung "ruprecht" und ohne Ch�re und Orchester nicht denkbar.
Im zur�ckliegenden Jahr hat das Collegium Musicum Heidelberg, das Chor und Orchester der Ruprecht-Karls-Universit�t umfasst, zwei Konzertreisen ins Ausland sowie zwei Sinfonie-, vier Chor- und drei Kammermusikkonzerte in Heidelberg veranstaltet.
Im April 2000 war das Orchester der Universit�t Heidelberg im Rahmen des Austauschprogramms mit dem Orchestre des Universit�s de Paris f�r vier Tage mit 60 Studierenden in Paris zu Gast. Den Abschluss der Konzertreise bildete ein gemeinsames Konzert der beiden Orchester in der Aula der Sorbonne. Im Mai 2000 wurde dem Orchester der Universit�t Heidelberg als einzigem Orchester die Ehre zuteil, mit 60 Studierenden f�r neun Tage einer Einladung zum Musikfestival der Partneruniversit�t Bologna folgen zu d�rfen. Dem Orchester wurde in Bologna die Aufgabe �bertragen, sowohl das Er�ffnungs-als auch das Abschlusskonzert zu spielen, in dessen Rahmen gemeinsam mit den Ch�ren der Universit�ten Prag, Bologna, Bergen und Reykjavik vor 2.500 Zuh�rern Giuseppe Verdis Messa da Requiem unter der Leitung des Chefdirigenten des Dallas Symphony Orchestra, Maestro Donato Renzetti, zur Auff�hrung gelangte.
Die Capella Carolina des Internationalen Studienzentrums der Universit�t Heidelberg war mit ihren beiden Ch�ren im Jahr 2000 vielfach in der �ffentlichkeit pr�sent: oratorische Konzerte mit Werken von Mozart und Dvo� r�k, Auftritte bei universit�ren Veranstaltungen und Feiern und, entsprechend ihrer internationalen Ausrichtung, ein Weihnachtskonzert mit Werken zeitgen�ssischer lateinamerikanischer Komponisten - zum Teil als europ�ische Urauff�hrungen.
Die internationale Anbindung der Universit�t wird durch die lokalen Gruppen europ�ischer Studierendenvereinigungen wie AEGEE und AIESEC und anderen mitgetragen und gepflegt. Auf Fachbereichsebene beteiligen sich Studierendengruppen auch an internationalen Fachwettbewerben wie z.B. UN-Simulationen. Im Hochschulsport vertreten Studierende die Universit�t bei nationalen und internationalen Wettk�mpfen. Das vielf�ltige Bild runden ethnische Zusammenschl�sse, Selbsthilfeinitiativen behinderter oder chronisch kranker Studierender sowie weitere Gruppen wie der Heidelberger Club f�r Wirtschaft und Kultur ab.
Das R�ckgrat studentischer Vertretung bilden die Fachschaften; sie beraten ihre Mitstudierenden ehrenamtlich und sammeln Klausuren- und Pr�fungsberichte. In einzelnen Fachbereichen f�hren sie auch Tutorenprogramme, Evaluationen, Seminare und Vortragsreihen durch. Neuimmatrikulierten erleichtern sie den Einstieg durch Einf�hrungen und Feten. Eine wichtige Erg�nzung zum universit�ren Leben bilden studentische Informationsmaterialien wie Erstsemesterinfos, Vorlesungsverzeichnisse, Internetseiten und Zeitungen.
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II. WESENTLICHE VORG�NGE AN DER UNIVERSIT�T
7. Neuer Ehrensenator
IV. FORSCHUNG
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