II.1 Universit�tsrat
Mit In-Kraft-Treten des neuen Universit�tsgesetzes am 1. Januar 2000 wurde der Hochschulrat als neues Organ der Universit�t geschaffen. Der Hochschulrat der Universit�t Heidelberg tr�gt nach der neuen Grundordnung die Bezeichnung "Universit�tsrat". Gleichzeitig wurden der Verwaltungsrat und der Gro�e Senat aufgel�st. Laut Gesetz tr�gt der Universit�tsrat die Verantwortung f�r die Entwicklung der Universit�t und schl�gt Ma�nahmen vor, die der Profilbildung und der Erh�hung der Leistungs- und Wettbewerbsf�higkeit dienen. Er beaufsichtigt die Gesch�ftsf�hrung des Rektorats. Zu seinen Aufgaben geh�ren die Beschlussfassung �ber Struktur- und Entwicklungspl�ne sowie �ber Funktionsbeschreibungen von Professorenstellen, die Stellungnahme zur Einrichtung, �nderung oder Aufhebung eines Studiengangs und zu Studien- und Pr�fungsordnungen sowie die Festlegung von Grunds�tzen f�r den Einsatz der Mittel f�r Forschung und Lehre. Der Universit�tsrat nimmt den Jahresbericht des Rektors entgegen und hat dem Haushaltsvoranschlag zuzustimmen. Auf der konstituierenden Sitzung am 20. Oktober 2000 wurde Dr. Ulrich Cartellieri zum Vorsitzenden und Professor Dr. Peter Hommelhoff zum Stellvertretenden Vorsitzenden gew�hlt. Auf dieser Sitzung wurden neben den Grundz�gen der Gesch�ftsordnung die unmittelbar anstehenden Aufgabenstellungen angesprochen. Hierzu geh�ren insbesondere die notwendige Neuordnung der Fakult�ten und die Erstellung der Struktur- und Entwicklungspl�ne der Fakult�ten und der Universit�t insgesamt.
Die zweite Sitzung des Universit�tsrates fand am 15. M�rz 2001 statt. Hier wurde zun�chst die Gesch�ftsordnung verabschiedet. Dabei bestand Einvernehmen, dass sich der Universit�tsrat auf grunds�tzliche Fragen der Struktur und Entwicklung der Universit�t konzentrieren solle.
Ausf�hrlich diskutierte der Universit�tsrat die �berlegungen des Rektorats zur Neuordnung der Fakult�ten. Er begr��te die Bildung eines Nukleus aus Wirtschafts-, Sozial- und Politikwissenschaften als eigenst�ndige Fakult�t oder als Teil einer gr��eren Fakult�t. Der Universit�tsrat erwartet einen entscheidungsreifen Vorschlag auf seinen n�chsten Sitzungen im Sommer und Herbst des Jahres 2001.